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Benigne Prostatahyperplasie (BPH): Blase unter Druck

Hans-Jürgen Meier, 64 Jahre alt, Rentner aus Dortmund, kennt das Problem seit einigen Jahren: Nachts steht er drei-, manchmal viermal auf, um die Toilette aufzusuchen. Tagsüber plant er jeden Ausflug mit Bedacht – wo ist die nächste öffentliche Toilette? Dabei leidet er nicht an einer ernsten Erkrankung im klassischen Sinne, sondern an einer gutartigen Prostatavergrößerung, medizinisch als benigne Prostatahyperplasie (BPH) bezeichnet. Er ist damit keineswegs allein: Laut der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) sind in Deutschland schätzungsweise 6 bis 8 Millionen Männer von BPH Symptomen der Blase betroffen – Tendenz mit steigendem Lebensalter deutlich zunehmend. Dieser Artikel erklärt, was hinter der Erkrankung steckt, welche Therapien helfen und wie Betroffene ihren Alltag trotzdem aktiv und selbstbewusst gestalten können.

Was ist eine benigne Prostatahyperplasie?

Die gutartige Prostatavergrößerung entsteht, wenn sich die Drüsenzellen der Prostata – einer walnussgroßen Drüse unterhalb der Harnblase – im Laufe des Lebens vermehren und das Organ an Volumen zunimmt. Weil die Prostata die Harnröhre ringförmig umschließt, drückt sie bei zunehmendem Wachstum auf diesen Kanal und erschwert den Urinabfluss.

Epidemiologie und Häufigkeit

Das Robert Koch-Institut (RKI) und die DGU berichten übereinstimmend, dass etwa 40 % der Männer über 50 Jahre histologisch nachweisbare Gewebeveränderungen aufweisen; im Alter von 70 Jahren sind es bereits rund 70 %. Jährlich suchen über 400.000 Männer in Deutschland allein wegen Prostatabeschwerden eine urologische Praxis auf. Die Erkrankung zählt damit zu den häufigsten chronischen Beschwerden älterer Männer überhaupt.

Abgrenzung zum Prostatakarzinom

Wichtig zu wissen: Eine BPH ist kein Krebs und erhöht das Risiko für ein Prostatakarzinom nicht direkt. Dennoch können beide Erkrankungen gleichzeitig vorliegen, weshalb eine fachärztliche Abklärung unerlässlich ist.

Typische BPH-Symptome der Blase und Warnzeichen

Die BPH Symptome an der Blase entwickeln sich schleichend und werden von vielen Männern zunächst als normales Altern abgetan. Dabei lassen sich die Beschwerden in zwei Kategorien unterteilen:

Obstruktive Symptome (Entleerungsstörungen)

  • Abgeschwächter oder unterbrochener Harnstrahl
  • Verzögerter Miktionsbeginn (Startschwierigkeiten)
  • Nachträufeln nach dem Wasserlassen
  • Restharn in der Blase – die Blase entleert sich nicht vollständig
  • Im schlimmsten Fall: akuter Harnverhalt

Irritative Symptome (Speicherstörungen)

  • Häufiger Harndrang bei BPH, auch tagsüber (Pollakisurie)
  • Nächtlicher Harndrang beim Mann (Nykturie) – eines der belastendsten Symptome
  • Plötzlicher, nicht aufschiebbarer Harndrang (imperativ)
  • Dranginkontinenz: Urinverlust, bevor die Toilette erreicht wird

Laut einer Erhebung der Barmer Krankenkasse berichten mehr als die Hälfte der betroffenen Männer, dass der nächtliche Harndrang ihre Schlafqualität und damit ihre Lebensqualität erheblich einschränkt. Wer solche Symptome bei sich beobachtet, sollte zeitnah einen Urologen aufsuchen.

Diagnose beim Urologen

Die Diagnose einer benignen Prostatahyperplasie erfolgt durch eine Kombination verschiedener Untersuchungen, die in der Leitlinie der DGU klar definiert sind:

Anamnese und Fragebögen

Der International Prostate Symptom Score (IPSS) ist ein standardisierter Fragebogen, der den Schweregrad der Beschwerden objektiv erfasst. Ein IPSS-Wert ab 8 gilt als behandlungsbedürftig.

Körperliche Untersuchung

Die digital-rektale Untersuchung (DRU) erlaubt dem Urologen, Größe und Konsistenz der Prostata zu beurteilen. Ergänzend werden PSA-Wert im Blut sowie Ultraschall (transrektaler Ultraschall, TRUS) zur Volumenbestimmung eingesetzt. Die Restharnmessung per Ultraschall zeigt, wie gut die Blase entleert wird – ein Restharn Prostata-Befund über 100 ml gilt als klinisch relevant.

Uroflowmetrie

Die Messung der Harnflussrate objektiviert den Schweregrad der Abflussstörung und hilft, die richtige Therapie auszuwählen.

Medikamentöse und operative Therapien bei BPH

Die Prostatahyperplasie-Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Beschwerden und dem Leidensdruck des Patienten. Die DGU unterscheidet drei Behandlungsebenen:

Watchful Waiting

Bei milden Symptomen (IPSS ≤ 7) genügt zunächst ein abwartendes Verhalten mit regelmäßigen Kontrollen und Lebensstilanpassungen.

BPH Medikamente

Die medikamentöse Erstlinientherapie umfasst mehrere Substanzklassen:

  • Alpha-1-Blocker (z. B. Tamsulosin, Alfuzosin): Entspannen die glatte Muskulatur in Prostata und Blasenhals und verbessern schnell den Harnfluss.
  • 5-Alpha-Reduktasehemmer (z. B. Finasterid, Dutasterid): Reduzieren das Prostatavolumen langfristig, wirken aber erst nach mehrmonatiger Einnahme. Geeignet bei großen Prostatae (> 40 ml).
  • Kombinations­therapie: Bei schweren Symptomen häufig Alpha-Blocker plus 5-Alpha-Reduktasehemmer kombiniert.
  • PDE-5-Inhibitoren (Tadalafil): Zugelassen auch für BPH-Symptome, besonders wenn gleichzeitig erektile Dysfunktion vorliegt.
  • Anticholinergika / Beta-3-Agonisten: Zur Linderung der Drangsymptome bei überaktiver Blase.

Operative Verfahren

Sind Medikamente nicht ausreichend oder bestehen Komplikationen (rezidivierender Harnverhalt, Restharn > 150 ml, Nierenstau), kommen operative Methoden zum Einsatz. Die transurethrale Resektion der Prostata (TURP) gilt laut DGU als Goldstandard. Modernere Verfahren wie Laser-Enukleation (HoLEP), Wasserstrahl­ablation (Aquablation) oder das UroLift-Verfahren bieten minimalinvasive Alternativen mit kürzeren Krankenhausaufenthalten.

Ernährung und Mikronährstoffe für die Prostata

Neben medizinischen Therapien spielen Lebensstil und Ernährung eine wichtige Rolle. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und die DGU empfehlen eine mediterrane Kost reich an Gemüse, Hülsenfrüchten, Fisch und hochwertigen Pflanzenölen. Spezifische Nährstoffe, denen wissenschaftliche Studien eine prostataunterstützende Wirkung zuschreiben, sind:

  • Zink: Höchste Konzentration im Prostatagewebe; unterstützt die normale Zellfunktion.
  • Lycopin: Antioxidans aus Tomaten, das mit einer verbesserten Prostatagesundheit assoziiert wird.
  • Selen und Vitamin E: Schützen Zellen vor oxidativem Stress.
  • Kürbiskernextrakt und Sägepalme: In Phytotherapeutika eingesetzte Pflanzenstoffe, die in kleineren Studien Blasenentleerungssymptome mildern konnten.

Wer seinen täglichen Bedarf gezielt ergänzen möchte, findet mit der Nahrungsergänzung für die Prostata von Orykas ein speziell auf Männer abgestimmtes Präparat, das relevante Mikronährstoffe in einer abgestimmten Dosierung kombiniert. Eine ausgewogene Supplementierung kann die medizinische Therapie sinnvoll flankieren – sie ersetzt jedoch keine ärztliche Behandlung.

Inkontinenz bei BPH diskret managen

Dranginkontinenz ist für viele Männer mit BPH das belastendste Symptom – und gleichzeitig das, über das am wenigsten gesprochen wird. Laut der Deutschen Kontinenz Gesellschaft (DKG) leiden in Deutschland rund 6 bis 8 Millionen Menschen an Harninkontinenz, darunter ein signifikanter Anteil Männer mit Blasenentleerungsstörungen. Die Scham, darüber zu sprechen, führt dazu, dass viele Betroffene jahrelang keine Hilfe suchen.

Moderne Inkontinenzwäsche als alltagstaugliche Lösung

Für Männer, die zwischen Arztbesuchen oder neben einer laufenden Therapie zuverlässigen Schutz benötigen, bietet Orykas waschbare Inkontinenzunterwäsche aus Bambusfaser an. Die Produkte sind nach OEKO-TEX Standard 100 zertifiziert – also frei von gesundheitsschädlichen Substanzen – und überzeugen durch ihr innovatives 7-Lagen-System, das Feuchtigkeit sofort aufnimmt, ableitet und sicher einschließt, ohne das Tragegefühl normaler Unterwäsche zu verlieren.

Besonders praktisch: Die Wäsche ist bei 60 °C waschbar und damit hygienisch einwandfrei. Im Vergleich zu Einwegprodukten spart man langfristig Kosten – und schont die Umwelt. Zur Kostenerstattung: Einige gesetzliche Krankenkassen (GKV) wie AOK oder Barmer erstatten Hilfsmittel zur Inkontinenzversorgung auf ärztliche Verordnung hin. Es lohnt sich, die eigene Krankenkasse direkt anzufragen.

Ergänzend zur diskreten Alltagsversorgung empfiehlt die DKG ein strukturiertes Blasentraining sowie Beckenbodenübungen, die nachweislich die Blasenkontrolle verbessern. Die Nahrungsergänzung für die Prostata kann diesen ganzheitlichen Ansatz zusätzlich unterstützen.

Vorbeugung und Lebensstil: Was Männer selbst tun können

Auch wenn eine BPH nicht vollständig verhindert werden kann, lässt sich ihr Fortschreiten durch gesundheitsfördernde Maßnahmen bremsen:

  • Regelmäßige Bewegung: Moderater Ausdauersport (Radfahren, Schwimmen, Walken) verbessert die Blasenfunktion und reduziert Entzündungsmarker.
  • Normalgewicht halten: Übergewicht erhöht den Östrogenspiegel und fördert Prostatavergrößerung. Die BZgA empfiehlt einen BMI unter 25.
  • Trinkmenge optimieren: Ausreichend trinken (1,5–2 Liter/Tag), aber abends die Flüssigkeitszufuhr reduzieren, um den nächtlichen Harndrang zu mindern.
  • Koffein und Alkohol reduzieren: Beide Substanzen reizen die Blasenschleimhaut und verstärken Drangsymptome.
  • Regelmäßige Vorsorge: Ab dem 45. Lebensjahr (bei familiärer Belastung ab 40) jährliche Krebsfrüherkennungsuntersuchung beim Urologen wahrnehmen.
  • Stress bewältigen: Chronischer Stress erhöht Entzündungsparameter und kann Blasenbeschwerden verschlechtern.

Die DGU betont, dass frühzeitiges Handeln nicht nur Beschwerden lindert, sondern auch schwerwiegende Folgeerkrankungen wie chronischen Harnverhalt, Blasensteine oder Nierenschäden verhindert.

Fazit

Benigne Prostatahyperplasie ist eine weit verbreitete, gut behandelbare Erkrankung, die dennoch das Leben von Millionen Männern in Deutschland erheblich beeinflusst. BPH-Symptome der Blase – ob nächtlicher Harndrang, schwacher Harnstrahl oder Dranginkontinenz – sind kein unvermeidliches Schicksal. Frühzeitige Diagnose, die richtige medikamentöse oder operative Therapie, gezielte Nahrungsergänzung und diskrete Alltagslösungen wie waschbare Inkontinenzunterwäsche von Orykas ermöglichen es, trotz BPH ein aktives, selbstbestimmtes Leben zu führen. Sprechen Sie mit Ihrem Urologen – und nehmen Sie das Thema so selbstverständlich in die Hand wie Hans-Jürgen Meier aus Dortmund, der heute wieder entspannt seinen Enkel im Park besucht.


Häufig gestellte Fragen zur BPH (FAQ)

Was sind die ersten Anzeichen einer benignen Prostatahyperplasie?

Die ersten Anzeichen einer gutartigen Prostatavergrößerung sind oft ein abgeschwächter Harnstrahl, Startschwierigkeiten beim Wasserlassen und häufiger Harndrang – besonders nachts. Viele Männer bemerken auch, dass die Blase nach dem Toilettengang nicht vollständig entleert wirkt. Diese Symptome entwickeln sich schleichend und werden häufig zunächst als normale Alterserscheinung missgedeutet. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) empfiehlt, bei solchen Beschwerden frühzeitig einen Urologen aufzusuchen.

Ab welchem Alter ist BPH häufig und wie wird sie diagnostiziert?

Eine benigne Prostatahyperplasie beginnt häufig ab dem 40. Lebensjahr und nimmt mit dem Alter deutlich zu: Etwa 70 % der Männer über 70 zeigen histologische Veränderungen. Die Diagnose erfolgt durch den IPSS-Fragebogen, digital-rektale Untersuchung, PSA-Bestimmung, Ultraschall zur Prostata- und Restharnmessung sowie eine Uroflowmetrie (Harnflussmessung).

Welche BPH-Medikamente gibt es und wann ist eine Operation nötig?

Zur medikamentösen Behandlung der BPH stehen Alpha-1-Blocker (z. B. Tamsulosin) zur raschen Symptomlinderung und 5-Alpha-Reduktasehemmer (z. B. Finasterid) zur langfristigen Volumenreduktion der Prostata zur Verfügung – oft auch als Kombination. Eine Operation (z. B. TURP oder HoLEP) ist indiziert, wenn Medikamente nicht ausreichen, Restharn über 150 ml besteht, ein akuter Harnverhalt auftritt oder Nierenschäden drohen.

Kann Inkontinenz bei BPH dauerhaft behandelt werden?

Ja. Dranginkontinenz durch BPH ist in den meisten Fällen gut behandelbar – durch Medikamente (Anticholinergika, Beta-3-Agonisten), Blasentraining und Beckenbodengymnastik. Für den Alltag bieten waschbare Inkontinenzunterhosen aus zertifizierter Bambusfaser (OEKO-TEX, 7-Lagen-System) eine diskrete und hygienische Lösung. Einige gesetzliche Krankenkassen (GKV) erstatten Inkontinenzhilfsmittel auf ärztliche Verordnung.

Welche Hausmittel und Nahrungsergänzungsmittel unterstützen die Prostatagesundheit?

Wissenschaftlich untersucht sind vor allem Zink, Lycopin, Selen sowie Pflanzenextrakte aus Kürbiskernen und Sägepalme. Eine mediterrane Ernährung, ausreichend Bewegung, Normalgewicht und die Reduktion von Alkohol und Koffein wirken sich positiv auf die Blasenfunktion aus. Speziell zusammengestellte Nahrungsergänzungsmittel – wie die Nahrungsergänzung für die Prostata von Orykas – können die medizinische Therapie flankieren, ersetzen aber keine ärztliche Behandlung.